Eugen Walther

Seit 1999 besteht das Projekt «Crossbow» mit einem dazugehörigen Verkehrsrichtplan. Ein Ziel dieses Projekts war die Verkehrsberuhigung am Höheweg. Viele Jahre sind vergangen und, man hat Varianten
diskutiert und ausprobiert, dazu kamen nötige Bauarbeiten, die eine Umsetzung verzögerten.

Meine eingereichte Motion von 2007 (Poller für den «Schlauch») zielte dahin, endlich die verkehrstechnisch unhaltbaren Zustände im «Schlauch» konkret anzugehen. Bauliche Massnahmen sind auf Grund der sehr nahe an der Strasse liegenden Gebäude nicht möglich.

Also muss das Problem mit einer Verkehrsregulierung gelöst werden. Hauptverursacher der jeweiligen chaotischen Situationen waren vor allen Busse, Lastwagen und der immer stärker aufkommende Privatverkehr. Fussgänger und Velofahrer hatten regelmässig das Nachsehen. Also überlassen wir diesen «Schlauch» doch endlich dem ÖV und den schwächsten Verkehrsteilnehmern, den Velofahrern und Fussgängern. Und übrigens hat es auch Leute, die an diesem Strassenabschnitt wohnen.

Die heutige Verkehrsregelung entspricht meiner 2007 eingereichten Motion. Eine Aufhebung der jetzigen Verkehrsregelung wirft uns zurück auf Punkt Null. Dann möchte ich der nächsten Generation ans Herz legen, überlegt euch doch einmal die Option aus der Bahnhofstrasse und dem Höheweg eine gemütliche und genussvolle Fussgängerzone zu schaffen.

Weitere Stimmen zur Initiative

Dorothea Simmler: NEIN zur Verkehrsinitiative Interlaken 2018

Die verkehrsberuhigte Flaniermeile gefällt mir. Der Schlauch soll geschlossen bleiben.

Peter Urfer: NEIN zur Verkehrsinitiative Interlaken 2018

Ich finde es absolut richtig, dass die Achse West-Ost weiterhin vom Durchgangsverkehr verschont bleibt. Auf dem Velo und zu Fuss, sowie mit dem öffentlichen Verkehr kommt man sehr gut an jeden Ort im Zentrum. Hoffentlich spüren das immer mehr Einheimische und lassen das Auto mal zuhause, wenn es auch anders geht. Verglichen mit anderen grösseren Ortschaften haben wir heute kein wirkliches Verkehrsproblem.

Sabrina Amacher: NEIN zur Verkehrsinitiative Interlaken 2018

Die Schliessung des Schlauches hat einen grossen Mehrwert für die Fussgänger gebracht. Eine Öffnung des Schlauches würde die ganze Arbeit und die jetzigen Verbesserungen wieder um Jahre zurückwerfen und dies dient niemandem. Darum Nein zur Verkehrsinitiative.

Dimitri Rougy: NEIN zur Verkehrsinitiative Interlaken 2018

Die Verkehrsinitiative ist eine Mogelpackung. Was die Initianten versprechen, steht nicht drin. Ein NEIN zur Initiative ist ein NEIN zu mehr Verkehr im Zentrum und den Quartieren. Wir lassen uns nichts vorgaukeln!
schriftzug-pro-interlaken@2x

Das Komitee Pro Interlaken ist ein Zusammenschluss von Interlakner Stimmbürgerinnen und -stimmbürgern, die sich für eine lösungsorientierte und zukunftsfähige Verkehrspolitik in Interlaken stark machen.

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